Ein MIS Client von der Sitzemontage
Um Daten und Dokumente aus verschiedenen Quellen beziehen und an beliebige
Arbeitsplätze verteilen zu können, ist neben den Schnittstellen zu
verschiedenen Backendsystemen vor allem eine geeignete Systemarchitektur
erforderlich. Das Mitarbeiterinformationssystem wurde als
dreischichtiges
System umgesetzt (MVC), um die problemlose Integration in das Prozessumfeld
bei BMW zu ermöglichen:
- Visualisierungsschicht
- Datenschicht
- Logikschicht
Hier noch einige Informationen über das bei der BMW Group eingesetzte
System:
- Für die Sitzfertigung der BMW Group in München werden
Daten aus sechs Datenbanken, zwei SPS-Systemen, zwei Fileservern und
mehreren Intranetanwendungen zur Informationsanzeige und Steuerung des
Mitarbeiterinformationssystems zusammengeführt.
- Sämtliche Schnittstellen zu den Backendsystemen sind im MIS
Telegrammserver zusammengefasst.
Dieses Programm beinhaltet auch die Ablaufsteuerung des
Mitarbeiterinformationssystems.
Kundenspezifische Anpassungen können so kostengünstig auf eine
Software beschränkt werden.
- Die Kommunikation zwischen MIS Telegrammserver und der
Clientsoftware auf den Arbeitsplatzterminals erfolgt über das MIS
Telegrammprotokoll per TCP/IP. Über diesen Kommunikationsweg werden
Prozessdaten, sowie Status- und Steuerungsinformationen über ein frei
konfigurierbares, XML-basiertes Telegramm an die MIS Clientsoftware
übermittelt.
- Zur Anzeige der MIS Clientoberflächen an den
Fertigungsarbeitsplätzen kommen handelsübliche Büro-PC's zum
Einsatz. Aufgrund der sehr geringen Hardwareanforderungen der MIS
Clientsoftware und der vollständigen Konsolidierung der
Prozesskommunikation auf das herkömmliche Unternehmensnetzwerk kann
eine große Anzahl von Arbeitsplätzen kostengünstig mit
einem Terminal ausgestattet werden. Zur Zeit sind in der Ausstattungs- und
Sitzefertigung der BMW Group in München ca. 140 Arbeitsplätze mit
Terminals bestückt.